Tantra — die uralte Kunst der Verbindung.
Das Wort „Tantra» stammt aus dem Sanskrit und bedeutet so viel wie „Verbindung» oder „Gewebe» — das Zusammenweben von Gegensätzen zu einem Ganzen. Tantrasollumen stützt sich in seinem Verständnis von Körper, Energie und Bewusstsein auf dieses uralte Wissen: dass Körper und Geist, Materie und Bewusstsein, nicht getrennt, sondern zutiefst miteinander verwoben sind.
In der tantrischen Überlieferung sitzt die sexuelle Energie im Becken — als Ursprung der Lebenskraft. Wird sie nicht unterdrückt, sondern bewusst angenommen, beginnt sie aufzusteigen: durch den Körper hindurch, bis sie den Herzraum erreicht und dort etwas Wesentliches bewirkt — sie öffnet das Herz.
Vom offenen Herzen zur Zirbeldrüse
Aus dieser Öffnung heraus kann die Energie weiter aufsteigen — bis in die Zirbeldrüse. Dort, so die tantrische Sichtweise, entsteht das, was wir als Bewusstsein erfahren: ein Zustand von Klarheit und Gegenwärtigkeit, der nicht erzwungen, sondern zugelassen wird.
Tantra versteht sexuelle Energie deshalb nicht als etwas, das es zu kontrollieren oder zu unterdrücken gilt, sondern als eine Kraft, die — bewusst gelenkt — zur Quelle von Verbindung, Liebe und Bewusstheit wird. Genau dieses uralte Verständnis bildet eine der Wurzeln, auf die sich Tantrasollumen bezieht.
Was entsteht, wenn das Herz sich öffnet?
Selbstliebe beginnt genau dort, wo die Lebensenergie das Herz erreicht.
Zur Selbstliebe